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NEWSLETTER
3/2008
Liebe
Kunden, Interessierte und Freunde,
im Feuilleton der
ZEIT stimmte Thomas Assheuer („Der große Ausverkauf“)
kürzlich einen Abgesang auf den Kapitalismus an. In Zeiten der
globalen Finanzkrise, der Knappheit von Energieressourcen und Teuerung
von Grundnahrungsmitteln glaubt kaum einer mehr an die Selbstheilungskräfte
des Marktes. Damit wird die Frage nach der Zuständigkeit der Politik
und der Verantwortung des Einzelnen neu gestellt. Ob Konsumverhalten
(ich bin mir selbst der Nächste), Vermischung der Parteienlandschaften
(es ist egal, wen Du wählst, jeder koaliert mit jedem), oder Ohnmachtserfahrungen
in der globalen Politik (was kann ich für Tibet tun, für China
oder für wen sonst?) – es gilt eine eigene Haltung zu definieren,
die sich im Konkreten zeigt.
Wo werden Haltungen
im Unternehmenskontext sichtbar? In der Eingebundenheit in größere
Zusammenhänge navigieren wir zum einen zwischen der Anpassung an
Konventionen, die eine gemeinsame Arbeitskultur erst ermöglichen,
und zu anderen einer Differenz, die schöpferische Zwischenräume
schafft für den gestaltenden Umgang mit den sich verändernden
Situationen und Aufgaben.
In unseren Projekten
und Seminaren spüren wir der eigenen Haltung nach: Mit Selbstwahrnehmung,
Kreativität, Entdeckungen oder Aufdeckungen und vielleicht auch
inneren Quantensprüngen, die in der Arbeit „draußen“
wirksam werden können.
Wie immer sind
unsere Erfahrungsräume balancierte Dramaturgien aus künstlerischen
Strategien, dem Aufspüren und Analysieren mentaler Schichtungen
und der Anwendung kognitiver und systemischer Tools. Keines steht für
sich als Ideologie oder ultimatives Credo.
Mit besten Wünschen,
Ihr Bernhard Vierling
und das Team von consulting.art & friends
> Einblick:
BUSINESS
RETREATS | Navigation – Innere Arbeit in der Führung
Die intuitive Selbstverortung, Reorientierung und Neuausrichtung der
eigenen Haltung im Kontext komplexer, paradoxer operativer Strukturen
ist Inhalt dieses Erfahrungs- und Reflexionsraums von consulting.art
& friends, der in enger Kooperation mit unseren Auftraggebern auf
deren Bedürfnisse zugeschnitten wird.
Business Retreats schaffen Zeit und Raum für Verlangsamung und
Zentrierung, die eine Übersicht über das Ganze ermöglichen
und einen Bogen zwischen innerer und äußerer Führung
spannen: Wahrnehmen, was ist – Loslassen, Seinlassen, Entstehenlassen
– Gestalt annehmen, Neues leben!
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>
Ausblick:
WORKSHOP
Der Klassiker für Einsteiger und
Dranbleiber! – Innerer Krieger
31. Mai – 01. Juni 2008, Offener Workshop Japanische
Schwertkunst bei Berlin
An diesen zwei Tagen im Wald beschäftigen wir uns mit dem Bild
eines „inneren Kriegers“: durch das Einüben grundlegender
Prinzipien des japanischen Schwertkampfes, dem Bewusstsein für
Erdung, Zentrierung, Ausrichtung und Ankommen. Mit Hilfe dynamischer,
intuitiver und kontemplativer Übungen arbeiten wir an aktuellen
Lebensfragen.
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LABOR | transfer – Künstlerische
Prozesse im Kontext von Beratungsarchitekturen
23.–26. Oktober 2008, Haus Tornow am See, in der Märkischen
Schweiz bei Berlin
In diesem Seminar werden künstlerische Prozesse auf ihr Potenzial
als Erfahrungs- und Erkenntnisraum für Beratungsarchitekturen befragt
und Kriterien für die Integration künstlerischer Fragestellungen
vor dem Hintergrund unterschiedlicher Beratungsanlässe diskutiert.
Kunst spricht nicht nur unsere Kreativität an; künstlerische
Prozesse fördern auch jene Qualitäten, die in komplexen Gestaltungsprozessen,
bewusst und unbewusst, mitspielen: Wahrnehmung, Experiment, Formfindung,
Aussetzung und Setzung, Entscheidung und Dialog sind wesentliche Merkmale
aller Gestaltungsprozesse, in der Kunst, im Unternehmen und im Leben...
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LABOR | Die Kunst der Wahrnehmungsgestaltung
– Ästhetische Strategien der Selbstverortung
06.–09. November 2008 Haus Tornow am See, in der Märkischen
Schweiz bei Berlin
In diesem Labor nähern wir uns dem ästhetischen Feld der Wahrnehmungsgestaltung
auf zwei Wegen: In der Achtsamkeitsmeditation mit dem Ziel der Selbstwahrnehmung
und in der Übung des bewussten Wahrnehmens einer anderen Person
durch das intensive Zeichnen am Modell. Während Meditation eine
nach innen gerichtete Aktivität ist, ist das Zeichnen eine vorsichtige
Bewegung nach außen, ein In-Beziehungtreten zu einem anderen.
In diesem Setting wollen wir eine Oszillation zwischen Innen und Außen
anregen: Ein Ausloten und Abspüren der Grenzen, ein Spazieren und
Beobachten der Oberfläche, des Pulses, des Wesens und des Raumes
zwischen Selbst und Gegenüber.
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Weitere Veranstaltungen auf Anfrage
www.consultingartandfriends.com
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